Wir wollen nicht vorgeben, was jemand denken soll. Uns interessiert vielmehr, wie bestimmte Vorstellungen entstehen, warum sie sich so lange halten und welchen Einfluss sie auf unsere Sicht auf Ereignisse und Menschen haben.
Wir arbeiten deshalb mit konkreten Beispielen aus Geschichte, Medien und Gegenwart. Gemeinsam schauen wir, was tatsächlich zu sehen oder zu lesen ist, welche Deutungen hinzukommen und wo daraus pauschale Zuschreibungen entstehen können.
Unterschiedliche Meinungen gehören zur Diskussion. Entscheidend ist, dass wir miteinander sachlich sprechen, genau zuhören und bereit sind, die eigene Sicht noch einmal zu überprüfen.
Am Ende muss nicht auf jede Frage eine gemeinsame Antwort stehen. Wichtig ist, besser zu verstehen, wie Antisemitismus entsteht, wie er sich verändert und woran man ihn erkennen kann.